Musical Komm mit, lauf weg

tarix20.02.2018
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Musical

Komm mit, lauf weg

Jugendchor „Joy“

St. Bonifatius Gemeinde

In Zusammenarbeit mit dem


nach Vorlage des

Mädchenprojektes BMW/München

2002

Rollen

Miri - Gertje und Lisa Laura – Sabrina und Carla Martina - Carolin und Insa Iris – Ricarda und Daniela Ona – Hannah und Fabienne Max – Chris und Joschka Paperman - Bruno

Marlene – Eva und Laura


Pedro - Jan Anke – Helena und Sofie Tolga - Tom Itan – Michelle und Bruno Miris Mutter – Eva und Laura Miris Vater - Chris Martinas Mutter – Melanie und Lea

Budenbesitzer - Lukas


Anmacher - Arne Rapper – Arne, Sabrina und Carla

1. Szene


Personen: Miri, Miris Mutter und Vater

Miri ist auf der einen Seite der Bühne, Licht ist abgedunkelt, sie sitzt auf dem Sofa/Stuhl und hört Musik mit Kopfhörern.

Miris Eltern sind in der anderen Hälfte der Bühne zu sehen, sie stehen im Scheinwerferlicht.

Der Chor bleibt im Hintergrund – schwarze T-Shirts.


Intro Band – Vorhang auf

Vater: Deine Tochter! Das hast Du von Deiner laschen Erziehung!


Mutter: Was ist denn jetzt schon wieder? Wieso meine Erziehung?

Vater: Schau sie Dir doch an! Schau Sie Dir doch an!

Mutter: Oh Gott! Wie läuft sie jetzt schon wieder rum?! Was sollen nur die Leute sagen?

Vater: Die hat doch nur Mist im Kopf!

Mutter: Wieso kann sie nicht wie ihre Schwester sein?

Vater: Die macht schließlich auch nicht solche Sachen!

Mutter: Immer muss Miri uns Kummer machen.

Vater: Nie macht sie das, was man ihr sagt!

Mutter: Und sie treibt es immer zu doll! (zum Publikum)

Vater: Sie treibt mich noch ins Irrenhaus! (zum Publikum)

Mutter: Sie bringt mich noch ins Grab! (zum Publikum)

Vater: Und jetzt will sie sich noch piercen lassen!


Mutter: Waaaas?

Vater: Piiiiiiircen! Im Gesicht!

Mutter: Löcher im Gesicht?!

Beide: Miri! Hierher!


Miri nimmt die Kopfhörer ab! Vater geht zu ihr, nimmt sie am Arm und zieht sie auf einen Stuhl der zwischen die Eltern kommt!
Vater: Setzt Dich!

Chor unterstützt Vater und Mutter im Gesang.

Beim Intro des Liedes schimpfen & schupsen die Eltern Miri auf dem Stuhl herum.

1. Song Die treibt mich noch ins Irrenhaus


Vater: Was tut sie nur solche Sachen? Sie treibt mich noch ins Grab! Kann sie (denn) nur Blödsinn machen? Sie treibt mich noch ins Irrenhaus! Mutter: Schau sie Dir doch an! Die ist total crazy! Vater: Die macht mich ganz verrückt! Die treibt mich noch, die treibt mich noch ins Irrenhaus! Mutter: Schau sie Dir doch an! Sie will gar nichts hören! Hör endlich zu, hör mal zu, hör mal zu, mal zu…. Beide: Immer sag ich Dir, ich sag es dir, ich sag es dir… Nie tust du das, was Du sollst, was Du sollst, was Du sollst, was Du sollst, niemals! Ist das endlich klar! Schau mich an! Dreh Dich nicht weg! Es ist genug! Vater: Was tut sie nur solche Sachen? Sie treibt mich noch ins Grab! Kann sie (denn) nur Blödsinn machen? Sie treibt mich noch ins Irrenhaus! Mutter: Schau sie dir doch an! Die ist total crazy! Vater: Die macht mich ganz verrückt! Die treibt mich noch, die treibt mich noch ins Irrenhaus! Mutter: Schau sie Dir doch an! Sie will gar nichts hören! Beide: Hör endlich zu, hör mal zu, hör mal zu, mal zu… Immer sag ich Dir, ich sag es dir, ich sag es dir… Ist das endlich klar! Schau mich an! Dreh Dich nicht weg! Es ist genug!
Vater: Das Wochenende bleibst Du zu Hause!

Miri: Ihr könnt mich mal! (Tür knallen  Carla)


Vorhang zu. Chor ab!

Umbau Bühne  Fabienne, Sofie, Saskia, Laura, Daniela

2. Szene


Personen: Miri, Anmacher

Spot auf Vorhang. Der Anmacher kommt mit Bushaltestellenschild an den Bühnenrand. Miri kommt von der Seite dazu. Bleibt an der Bushaltestelle stehen. Ein Typ kommt auf sie zu! Alles vor dem Vorhang.

Anmacher: Hallo! Na Kleine, wohin des Weges?

Miri: Zu meinem Freund!

Anmacher: Ach, und der lässt Dich alleine mit dem Bus fahren?

(Anmacher nähert sich Miri)

Ich würde so eine wie Dich nicht alleine fahren lassen, eine mit so nem knackigem Arsch!

Miri: Laß mich einfach in Ruhe!

Anmacher: Siehst süß aus, wenn Du Dich so aufregst!

Miri: Hau ab Du Arschloch!


Der Anmacher reagiert nicht, grinst nur!
Miri: Gut, dann geh ich eben zu Fuß!

Anmacher: Hau doch ab, Du Zicke!

Miri geht ab und lässt Anmacher stehen. Anmacher ab.

Vorhang bleibt zu.

3. Szene


Personen: Itan

Im Raum wird „Traumstimmung“ verbreitet. Musik, Licht etc. ! Itan tritt in ihren/seinen Kasten.

Klavier Solo im Hintergrund.
Itan: Ich habe viele Träume!

Der eine ist da und bleibt da für einen Moment – geht wieder – und ich kann nicht mehr sagen, welcher Traum es war, der mich gerade verlassen hat.

Jetzt halte ich einen fest! (Pause)

Einen der jetzt noch nicht mein Traum ist, sondern erst meiner werden wird. (Pause)

Ich träumte, eine Straße entlangzugehen, und es wird mir nichts ausmachen, wo ich bin. Ich werde mir sagen, ich bin nirgendwo, sondern ich weiß ganz genau, ich bin da, und ich spüre in mir, dass das Hier ist! (Pause)

(langsam, besonders besonnen, ruhig)

Ich gehe einfach.

Irgendwann fällt mir ein, dass ich irgendwann losgegangen bin!

Irgendwann hatte ich den Mut loszugehen!
Percussion Gruppe zum Platz, Regentänzer verteilen sich.

4. Szene:


Personen: Miri, Martina, Martinas Mutter, Kneipengäste, Tänzerinnen

Die Bühne ist wieder unterteilt in zwei Hälften. Auf der einen Seite sieht man eine Kneipenkulisse. Miri steht an einem Telefon in der Kneipe. Auf der anderen Seite ist man im Flur einer Wohnung. Auf beide ist jeweils ein Schweinwerfer gerichtet. Die Kneipe nimmt den größeren Teil der Bühne ein.

Das Telefon klingelt und Martina kommt auf die Bühne.
Vorhang auf.
Martina: Hallo?

Miri: Hallo Martina, hier ist Miri!

Martina: Hi! Wie geht’s Dir?

Miri: Ich halt das nicht mehr zu Hause aus. Nach einem Streit mit meiner Mutter bin ich vorhin mit knallenden Türen einfach abgehauen. Ich geh auch nicht mehr heim. Ich will nicht mehr. Kann ich zu Dir kommen?


Bevor Martina antworten kann, kommt ihre Mutter von der Seite in den Flur und läuft auf sie zu. In der Hand hält sie ein Einkaufsnetz/korb!
Mutter: Martina! Seit einer halben Stunde sag ich Dir nun schon, dass Du einkaufen gehen sollst!

Martina zu Miri in den Hörer: Warte mal einen Moment!

Zu ihrer Mutter: Kann man nicht mal in Ruhe telefonieren!

Mutter: Immer hängst Du am Telefon. Und dabei sollst Du dringend einkaufen. Sonst haben wir heute Abend nichts zu essen.


Mutter versucht Martina das Einkaufsnetz in die Hand zu drücken und eine Geldbörse. Martina nimmt genervt die Sachen in die Hand und spricht zu Miri.
Martina: Miri, Du hörst ja selbst was hier los ist. Wo kann ich Dich treffen?

Miri: Im grünen Baum! Du weißt schon, die Kneipe am Park!

Die Mutter nimmt Martina den Hörer aus der Hand und legt auf!
Mutter: Jetzt reichst! Du gehst jetzt einkaufen!

Martina: Ja, ja, ich bin ja schon weg!


Der Scheinwerfer für Martina und ihre Mutter geht aus! Die Bühnenseite mit der Kneipe bleibt im Dunkeln. Die Kneipengäste sind immer noch eingefroren/unbeweglich. Dezent und leise wird die Flurdeko weggeräumt.

Martina geht über die Seite in den Zuschauerraum!


Regentänzer

im Zuschauerraum!

Begleitet von Percussion!

Martina mittendrin.
Wenn die Percussiongruppe fertig ist, betritt Martina die Bühne und geht in die Kneipe! Miri wartet an einem Tisch.
Martina: Hi!

Miri: Schön, dass Du endlich da bist!

Martina: Meine Mutter hat mich ja förmlich rausgeschoben zum Einkaufen.

Miri: Meine Eltern sind auch echt der Hammer. So schlimm wie heute war es noch nie. Und zur Krönung des heutigen Tages baggert mich gerade noch so nen schmieriger Typ an.

Martina: Und was hast Du gemacht?

Miri: Nichts. Ich war so genervt, dass ich einfach weggegangen bin, aber wenn mir so was noch mal passiert, dann lass ich meine ganze Wut einfach an dem Typen ab.

Martina: Aber wie haben Deine Eltern Dich denn so wütend gemacht? Was ist genau passiert?

Miri: Na ja, Papa hat das mit dem piercen erzählt und insgesamt finden sie mich unerträglich, nicht vorzeigbar!

Beide haben mich angebrüllt und runtergemacht.

Martina: Meine Mutter stresst auch. Hast Du ja am Telefon mitbekommen. Ich kann auch nichts richtig machen.

Miri: Und was machen wir jetzt? Nach Hause will ich auf keinen Fall!

Martina: Meine Mutter hat mich doch gezwungen, Geld mitzu- nehmen. (grinst und schaut in das Portemanie)

Na also, das reicht doch für nen schönen Abend! Was meinst Du?

Miri: Und was ist dann, wenn wir zurückkommen und das ganze Geld ausgegeben haben? Dann gibt es erst richtig Ärger!

Martina: Ach, bis dahin haben sie sich schon so viel Sorgen gemacht und sind froh, wenn wir wieder da sind!

Miri: Vielleicht kriegen sie dann mal ein schlechtes Gewissen! Also los, gehen wir! Nebenan ist eine kleine Disco, die müsste schon auf haben.

Vorhang zu.

Kneipe wird zur Disco umgebaut  Fabienne, Sofie, Laura, Saskia, Daniela

5. Szene

Personen: Itan

Im Zuschauerraum wird „Traumstimmung“ verbreitet!

Gitarre im Hintergrund!

Itan: Ich habe niemandem gesagt, dass ich jetzt gehe!

Ich konnte es ja nicht, denn ich habe es nicht gewusst.

Ich habe nur so gehandelt, wie ich mich gerade fühlte. Und jetzt bin ich hier und brauche keinen Namen für meinen Standort. (Pause)

Ich begegne vielen Menschen, doch sie urteilen nicht mehr über mich – sie sehen mich einfach!

Ich bin nicht hässlich, nicht schön, nicht grau!

Ich bin niemand, von dem man ein Bild haben muss.

Viele laden mich ein, mit ihnen zu essen, zu trinken und bei ihnen zu schlafen.

Ich (Pause) vertraue ihnen.


6. Szene

Personen: Miri, Martina, 3 Rapper, Max, Iris und Laura, Discogäste/Tänzerinnen

Die Bühne fungiert als Disco. Überall Gäste. Discomusik läuft. Einige stellen sich in die Mitte Richtung Publikum und beginnen zu rappen.
Vorhang auf.

2. Song Hey, komm doch mit


Dicker Junge = Joschka sitzt am Rand


Die Rapperinnen mischen sich unter die anderen Discogäste. Musik läuft. Laura setzt sich allein an einen Tisch. Miri und Martina stehen am Tresen. Langsam nehmen einige Mädchen Aufstellung.

Sie zeigen einen

Discotanz

.


Nach dem Tanz verdunkelt sich die Bühne und das Scheinwerferlicht zeigt allein auf Laura!
Am Ende des Tanzes kommt der Chor dazu für Laura’s Song

Intro der Band!


Sabrina muss sich als Laura umziehen!

3. Song Hab doch Mut

Laura: Ist es denn normal, dass ich nur noch suche und die Antwort nicht finden kann. Wie ein Käfig scheint meine Welt zu sein, fühl mich darin wie hinter Gittern und ich bin allein. Hörst Du mich rufen hier? Schreien, singen, flüstern, doch niemand hört mich an, doch keiner, niemand hört mich hier. Refrain: Habt doch Mut, lasst es raus, was fühlst Du, sprich es aus. Fühlst vielleicht Du wie ich auch? Hab doch Mut, lass es raus, was fühlst Du, sprich es aus. Fühlst Du vielleicht wie ich auch? Ist es denn normal, dass wir leben in Einsamkeit, und die Liebe vor Angst nicht leben kann? Menschen sehn mich an, und ich suche ihr Herz darin. Warum zeigen sie nicht, was sie bewegt? Wie ein Käfig scheint ihre Welt zu sein. Fühlt Ihr wie ich Euch eingeschlossen? Fühlt Ihr Euch allein, sind wir zu Hause hier. Refrain: Habt doch Mut, lasst es raus, was fühlst Du, sprich es aus. Fühlst vielleicht Du wie ich auch? Hab doch Mut, lass es raus, was fühlst Du, sprich es aus. Fühlst Du vielleicht wie ich auch? Wo will unsere Sehnsucht hin, der Vogel fliegt, so hoch er kann, lass’ die Zugvögel fliegen, sie brauchen Freiheit nur, doch wissen sie ihr Ziel.
Refrain: Habt doch Mut, lasst es raus, was fühlst Du, sprich es aus. Fühlst vielleicht Du wie ich auch? Hab doch Mut, lass es raus, was fühlst Du, sprich es aus. Fühlst Du vielleicht wie ich auch? Ist es denn normal, dass wir leben in Einsamkeit und die Liebe vor Angst nicht leben kann.

Miri und Martina entdecken Laura allein am Tisch und gehen aus dem Chor heraus zu ihr. Sie beginnen ein Gespräch.

Martina: Miri! Guck mal, die da vorne sitzt ganz alleine am Tisch. Sollen wir mal rüber gehen?

Miri: Ja, laß uns das mal machen! (gehen rüber zu Laura)

Miri: Hallo! Können wir uns dazu setzen?

Laura: Ich wollte sowieso gerade gehen!

Miri: Warte doch mal! Wohin willst Du denn alleine? Hast Du nicht Lust mit uns was zu unternehmen?

Laura: Wie, mit Euch? Was habt Ihr denn vor?

Martina: Och, so genau wissen wir das auch noch nicht. Spaß haben, Sorgen vergessen und so.

Laura: Also ja, wenn Euch das nichts ausmacht!

Miri: Kommt wir schaun Mal, ob ein paar von uns im Park rumhängen!

Vorhang zu!

Umbau!!! Bühne leer räumen! 3 Barhocker hinstellen am Rand!

Chor ab!


7. Szene


Personen: Paperman, Pedro, Marlene, Miri, Martina, Laura, Max, Iris

Die Freunde von Miri und Martina sitzen im Park. Pedro hat eine Gitarre dabei und zupft ein bisschen vor sich her. Miri, Martina und Laura kommen dazu. Lockere Begrüßung.


Vorhang auf!
Miri zu Laura: Komm’ setz Dich dazu!

Paperman: Hat jemand Blättchen dabei?

Max: Nee, aber ’ne Fun Karte.

Alle genervt: Hahahahaha...

Martina hält Paperman wortlos ein Päckchen hin. Er lacht sie an und fängt bedächtig an, sich einen Joint zu drehen.

Marlene: Ach, hier ist irgendwie nix los – dann noch ständig dieses trübe Wetter...

Paperman: Was soll hier schon los sein... und Du hast Recht, dass Wetter zieht einen total runter.

Martina: Stellt Euch vor, wir wären woanders...

Max: ...wo die Sonne immer scheint...

Miri: ...und die Leute immer lachen...

Iris: ...und nen Spaß verstehen.

Martina: Und wo einem nicht dauernd jemand sagt, was man zu tun hat.

Iris: Und wo man nicht sitzen bleiben kann. Am besten gar nicht zur Schule muss.

Pedro (singt): Über den Wolken... (mit Gitarre)

Marlene (singt): Griechischer Wein....

Martina (singt): ...mit einem knallroten Gummiboot...

(Kleine Pause)

Marlene: Irgendwo in der Karibik am Strand liegen... (blickt zu Miri) ...wäre Dir das nicht auch lieber?

Miri: Mit Dir vielleicht schon!

Martina: Und meinem Gummiboot!

Iris: Kalkutta liegt am Ganges, Paris liegt an der Seine...

Paperman: Ich wäre lieber am Kilimandscharo als in Kalkutta oder Paris.

Max: Aber dann schon mit ’ner Fun Karte.

Alle: HaHaHa...

Iris: Wie schön sich das anhört: Kilimanscharo, Paris, Karibik...

Martina: Hawaii, Brasilien, Amerika...

Max: Oder Marokko?

Marlene: Lieber In-di-en...


Vorspiel beginnt, damit Bruno zum Schlagzeug kann.

Der Chor stellt sich während des Intros auf.

Die Solosänger nehmen auf den Barhockern Platz mit Mikro!

4. Song

Wo die Sonne immer lacht
Paperman: Stellt Euch vor, wir wären woanders, dort wo die Sonne immer lacht und scheint. Wie würden wir lachen, frei und froh, in Glück und Freude wär’n wir dort vereint. Sonniges Honolulu, Mond auf Hawaii und Sterne über Shanghai, Früchte so rot wie Blut, wie man wohl das tut. Ach Früchte so süß und gut und abends, wenn die Glut im Meer versinkt Die Nacht blau und lau uns winkt. Sonniges Honolulu, Mond auf Hawaii und Sterne über Shanghai. Stellt Euch vor, wir wären woanders, dort wo die Sonne immer lacht und scheint. Stellt Euch vor, wir wären woanders, wo die Natur es gut mit uns meint. Wo Menschen freundlich sind und wo man gerne lacht, wo Leben Vergnügen macht, auf dem Himalaja und auch in Kuba. Ja Leben auf Sumatra, wo man Bananen pflückt ganz einfach vom Baum und Mangos – ein Traum. Wo Menschen freundlich sind und wo man gern lacht, wo Leben Vergnügen macht.
Stellt Euch vor, wir wären woanders, wo wir im Sand die Nacht verbringen. Stellt Euch vor, wir wären woanders, wo Sterne uns das Schlaflied singen. Glitzernde Wellen, leuchtendes Abendrot, vergessen sind Angst und Not. Süß wie der fremde Honig, süßer Wein, so süß kann das Leben sein. Wir würden gern die ganze Welt noch seh’n, woanders ist’s immer schön. Sonniges Honolulu, Mond auf Hawaii und Sterne über Shanghai.

Chor bleibt auf der Bühne!

Nachspiel der Band. Paperman bringt seinen Joint und die Congas mit auf die Bühne.
Marlene: He, krieg ich auch was ab?

Der Joint macht seine Runde. Ein paar reichen ihn einfach nur weiter ohne zu ziehen.

Paperman: Boar, jetzt habe ich erst einmal Hunger!

Marlene: Ich könnte jetzt auch was vertragen.

Miri: Ich auch!

Martina: Laß uns was essen gehen!

Laura: Eine Pizza mit Schafskäse und Salami.

Iris: Nee, ich hätte gern was Scharfes!

Max: Und ’nen riesiges Eis!

Pedro (singt): Schweinebraten mit viel Soße

Dazu ein Bier, kühl aus der Dose.

Oder Gulasch mit viel Reis

Und hinterher Bananeneis.

Martina: Also auf, zur Pommesbude!


Die Clique stellt sich auf. Finger schnippen zum Lied.

5. Song Hunger


Alle: Hunger, wir ha’m Hunger Ein paar Würstchen, her damit. Solo: Ich hab auf alles Appetit... Alle: Wir ha’m Hunger, wir ha’m Hunger! Solo: ...da mach’ ich keinen Unterschied! Alle: Wir ha’m Hunger, wir ha’m Hunger! Alle+Solo: Fressflash! Fressen ist geil. Alle: Wir woll’n Essen, her damit! Hunger, wir ha’m Hunger! Auch ein BicMac wär jetzt fein. Solo: Es dürft’ auch ein großer sein. Alle: Wir ha’m Hunger, wir ha’m Hunger! Solo: Dazu Pommes obendrein. Alle+Solo: Fressflash! Fressen ist geil. Alle: Wir woll’n Essen, jetzt sofort! Solo: Wir wollen alle schnell was im Bauch, ein Schweinebraten, für’n Hausgebrauch. Ne Runde Hot dogs, die tut es auch. Alle: Wir wollen auf der Stelle, sofort, essen.

Martina holt die Geldbörse ihrer Mutter heraus und schwenkt es durch die Luft.


Martina: He Leute, meine Mutter schmeißt ’ne Runde Hot dogs!

Clique hüpft in den Zuschauerraum und dreht ein paar Runden!

Vorhang zu!

Umbau Pommesbude – Hannah und Fabienne! Melanie, Arne und Laura!

8. Szene


Personen: Miri und Martina und ihre Freunde, Ona und der Budenbesitzer, Tolga und Anke

Ona, der Budenbesitzer und Tolga sind schon auf der Bühne. Anke kommt als Letzte dazu.


Vorhang auf, wenn Umbau fertig!
Anke: Tolga! Schön Dich zu sehen!

Tolga: Ich habe ja auch lange genug auf Dich gewartet!

Anke: Entschuldige, es gab schon wieder Stress mit meinen Eltern.

Tolga: Aber doch nicht wegen mir, oder?

Anke: Ja...hm...nein...nicht direkt.

Tolga: Aber?

Anke: Aber, sie haben gesagt, dass ich Dich nicht mehr sehen darf.

Tolga: Nur weil meine Eltern nicht deutsch sprechen? Oder was?

Anke: Ich finde es ja auch bescheuert. Ich lasse es mir auch nicht verbieten.

Tolga: Und wie willst Du das machen?

Anke: Abhauen, weglaufen, woanders hingehen...

Tolga: Nein Anke, das kommt überhaupt nicht in Frage!

Anke: Und was schlägst du vor?

Tolga: Die Ruhe bewahren und abwarten.

Anke: Wie lange sollen wir denn noch warten? Ich halte es nicht mehr aus.

Tolga: Und in zehn oder zwanzig Jahren tut es Dir dann leid, dass Du die Schule nicht fertig gemacht hast.

Die anderen kommen aus dem Zuschauerraum dazu und begrüßen Tolga und Anke. Martina bestellt das Essen!

Budenbesitzer: Geh Ona, mach mir ein Bier auf.

Ona: Chef, Kundschaft!

Martina zum Boß: Acht Hot dogs, acht Cola, acht Pommes.

Budenbesitzer: Also noch mal: acht Hot dogs, acht Cola, acht (zu Martina) Pommes. War’s das?

Nimm’ die Cola glei’ mit, und den Rest bringt die Ona. Dann geh’, gell, Ona!


Ona legt Pommes auf die Teller.

Budenbesitzer: Net z’vui Pommes, des reicht schon. Du willst mi wohl ruinier’n.

(Vorspiel Band beginnt – Chor stellt sich auf!)

Ja, hast Du denn keine Aug’n im Kopf? Da, die Servietten fehlen noch. Und da, der Senf. Mein Gottt, Madl, muss man Dir denn alles dreimal sagen?

Hier paß aber auf! Blöd Kuh, Du Blöde!

Ona fallen Teller runter und zerbrechen.

Budenbesitzer: Ja Kruzifix, Ona, kannst net aufpassen? Du willst mich wohl ruinieren...

6. Song Das alte Schwein

Budenbesitzer: Ja glaubst Du denn, das kost’ kein Geld, kein Geld? Du bist hier nicht bei Euch daheim. Du alte Schlampe, von Dir hab’ ich jetzt genug. Chor (Miri & Freunde):
Du altes Schwein, hör auf zu schrei’n, Du bist hundsgemein. Lass sie in Ruh’, hör uns doch mal zu! Es war ein Verseh’n, willst Du das nicht seh’n? Hör auf zu schrei’n! Du bist hundsgemein, wie kann man nur so sein. Denkst nur an Dein Geld und sonst nichts auf der Welt. Budenbesitzer: Euch geht das Ganze überhaupt nichts an! Passt Dir vielleicht was nicht bei mir? Dann wär’s doch besser für Dich, du gehst gleich auf den Strich! Chor: Du altes Schwein, hör auf zu schrei’n, Du bist hundsgemein. Lass sie in Ruh’, hör uns doch mal zu! Es war ein Verseh’n, willst Du das nicht seh’n? Hör auf zu schrei’n! Du bist hundsgemein, wie kann man nur so sein. Denkst nur an Dein Geld und sonst nichts auf der Welt.

Chor bleibt auf der Bühne!

Miri: Das brauchst Du Dir nicht gefallen zu lassen!


Der Budenbesitzer geht auf Ona zu und will sie zurück zur Pommesbude ziehen! Aber Max geht dazwischen und bespritzt ihn mit Ketchup!

Miri: Komm doch mit uns!

Martina: Lass den Kerl seinen Scheiß doch alleine machen...

Max: Ja, komm mit uns!

Iris: Was Besseres als diesen Arsch findest Du immer. Bei uns wird nicht geschrieen.

Pedro: Wir halten zusammen.

Miri: Einer für alle…

Martina: …alle für einen!


Clique bleibt auf der Bühne, Band geht zu den Instrumenten!

Die Rapper kommen dazu!

7. Song Einer für alle, alle für einen


Ona sitzt abseits traurig auf einem Stuhl. Clique stellt sich am Ende des Raps um Ona herum und steigt ohne Mikros in den Refrain ein.

Ona steht nach dem Rap auf und geht zur Mitte der Bühne. Solo!

8. Song Ob ich der Freundschaft trauen kann

Ona: Ich bin allein, an fremdem Ort, fremd ist das Land, fremd ist das Wort. Fremd die Gesichter, fremd die Sitten, die eigene Welt ist mir entglitten.
Chor (Miri & Freunde): Gibt dir ’nen Ruck! Komm doch mit, komm mit uns, Du bist nicht länger allein. Schau Dich um, wir sind da. Schau Dich um, wir sind bereit!
Ona: Zurück nach Haus kann ich nicht mehr, und wünsch ich mir’s auch noch so sehr. Voll Trauer denk ich manchmal zurück, in der Erinnerung war es Glück, war es Glück. Chor: Gibt dir ’nen Ruck! Komm doch mit, komm mit uns, Du bist nicht länger allein. Schau Dich um, wir sind da. Du bist nicht länger fremd hier, vertraue uns! Komm doch mit, komm endlich mit. Du bist nicht länger fremd hier. Hab doch Mut und komm mit, komm doch mit!
Während des Solos geht Miri zu Ona! Und Clique langsam hinterher!
Ona: Ob ich der Freundschaft trauen kann? Zuhause hab ich’s ja getan. Hier war ich bisher von Hass umgeben, könnt ich noch andres hier erleben? Angst hab’ ich, was die Zukunft bringt, dass mir nie was gelingt. Ich fühle Einsamkeit, Alleinsein schmerzt die ganze Zeit.
Ona legt ihre Hand in Miris Hand.

Max: Mann, das war ein Tag heute, ich bin echt fertig. Was haltet Ihr davon ein bisschen in der Couch im K.O.T. abzuhängen? Müsste noch aufhaben!


Alle gehen ab!


Vorhang zu! Alles von der Bühne weg! Schattentheater Aufbau!


9. Szene

Personen: Miri, Marlene

Sie sitzen auf einer Bank.

Miri: Mir ist kalt.

Marlene: Hast Du keinen Pullover dabei?

Miri: Nein, als ich nach dem Streit mit meinen Eltern abgehauen bin, habe ich nix mitgenommen.


Eine Schattenwand wird vor beiden aufgebaut! Musik vom Band und ein kleiner „Liebestanz“ ist durch die Schattenwand zu sehen!

Danach wird die Schattenwand weggetragen und ihr Solo beginnt!

9. Song Träume aus Rubin


Miri: Siehst Du die Nacht so klar, der Mond wunderbar. Marlene: Seh ich den Himmel nachtblau, fühl ich die Luft ach so lau. Schau, blau und lau. Miri: Luft so wolkenweich streichelt dich und streichelt mich wattewolkengleich. Marlene: Hörst Du das Lied der Nacht, Dir zugedacht. Marlene (gesprochen):
Ich war sieben, als ich mich zum ersten Mal verliebt habe. In meine Lehrerin. Sie hatte blaue Augen und eine Stimme wie Honig. Am besten gefielen mir ihre Hände. So weich und weiß, und sie hatte einen goldenen Ring mit einem Rubin. Beide: So honigweich ist die Nacht, so zärtlich warm und so sacht, Mond, schau, er lacht. Wattewolken zieh’n, könnten wir mit Ihnen flieh’n, Träume aus Rubin. Marlene (gesprochen):
An ihrem linken Handgelenk hatte sie einen winzigen Leberfleck. Ich habe immer davon geträumt, wie ich ihre Hand nehme und einen Kuss auf den Leberfleck drücke. Aber getan habe ich es nie. Sie hat mich auch nicht besonders gemocht, glaube ich.
Beide: Sehnsucht ist es, die uns treibt. Die Sehnsucht ist es, die bleibt. Sehnsucht ist die Kraft Träume sie erschafft, honigwarm und wattegleich wiegen sie dich weich.

Beide rücken während des Liedes näher aneinander. Marlene nimmt Miris Hand.


Vorhang zu! Umbau Bühne ins Jugendzentrum!


10. Szene

Personen: Itan

Die Bühne wird verdunkelt. Musik im Hintergrund!

Im Zuschauerraum wird „Traumstimmung“ verbreitet! Itan taucht auf!


Itan: Ich habe meinen Mantel, kein Messer, nur das, was mir jemand gegeben hat. Manchmal finde ich einen schönen Stein, nehme ihn mit und schenke ihm jemanden. Und ich werde beide, den Stein und denjenigen, dem ich ihn gegeben habe, nie wieder vergessen. Das ist ein Traum – und jetzt ist er schon wieder weit weg, denn ich habe ihn geträumt, um ihn zu vergessen.


11. Szene


Personen: Miri, Martina, Laura, Max, Iris, Paperman, Pedro, Marlene, Ona, Tolga, Anke

Ein Schweinwerfer geht auf Pedro. Der steht auf, schnappt sich ein Buch im vorbei gehen von einem Tisch und setzt sich auf das Klo.

Vorhang auf! Ein Klo steht jetzt mit auf der Bühne!

Pedro: In Hameln einst herrschte bei Nacht und bei Tage, eine gar schreckliche Rattenplage. Die Ratten, sie waren überall, im Haus und im Hof, im Keller und Stall.


Zu zehn und zu zwanzig, in ganzen Haufen, so kamen sie in die Häuser gelaufen. Sie stahlen aus Kasten und Vorratskammer, und niemand konnte sich fassen vor Jammer. War eine erschlagen oder erstochen, so kamen statt einer wohl zehne gekrochen.

Das Unglück war groß, und trüb war der Sinn, bis eines Tages ein Fremdling erschien.

Er trat vor den Rat und sprach devot: „Ich kann Euch befreien von Ratten und Not. Zwanzigtausend Taler müsst ihr mir geben, dann könnt ihr hinfort in Frieden leben!“

Die Räte versprachens bei ihrer Ehre, sie wollten Befreiung vom Rattenheere. Der Fremdling nickte, verließ nun das Haus und schritt gemessen zum Marktplatz hinaus.

Dort gab der Fremdling ein Flötensignal, zum ersten, zum zweiten und dritten Mal.

Wie Glockenspiel und Vogelgesang so zogen die Töne die Straßen entlang.

Da – plötzlich – was ist das? Aus allen Ecken kamen sie an, die grauen Schrecken. Aus allen Winkeln, aus allen Ritzen, begannen die Ratten hervorzuspitzen! Der Fremdling spielt, bis er am Flussufer war, gefolgt von der Ratten zahlloser Schar. Dort endigt sein Spiel er mit schrillem Ton. Das Rattenheer war in der Weser schon.
Nun wollt’ der Rattenfänger, den Sold, verlangt von den Ratsherrn das versprochene Gold. Da gab es Getuschel und manch bösen Blick, man suchte nach einem heimtück’schen Trick. Die Ratsherren sagten: „Das ist uns zuviel. Für Dich war’s doch nur ein Flötenspiel. Wir geben ein Viertel, die Hälfte, nicht mehr. Bist du nicht zufrieden, bleibt Dein Beutel halt leer.“
Der Fremdling rief: „Ihr habt mir’s versprochen, und feige nun euer Wort gebrochen. Ihr werdet es büßen, bei meiner Ehr! Doch dann hilft kein Zagen und Zittern mehr!“
Die Kinder in Hameln hatten zugehört, sie waren entsetzt, sie waren verstört. Sie trafen sich heimlich zwischen sieben und acht, und jedes sagte, was es von den Eltern dacht’:
„Wir sollten brav sein, sie dürfen betrügen. Uns pred’gen sie Wahrheit und selbst tun sie lügen! Es geht ihnen nur um Besitz und um Geld. Und es ist ihnen gleich, ob uns das gefällt. Wir machen nicht mit, wir haben genug von ihrem Geiz und ihrem Betrug.

Wir wollen Wahrheit und Freundschaft und Glück. Wir laufen weg, kommen nie mehr zurück.“


Bald drauf dann geschah es, es tönte gar leise des Spielmanns Flöte in lockender Weise. Da kamen aus allen Häusern die Kinder, ob groß oder klein, ob reich oder minder.

Miri und ihre Freunde kommen nacheinander immer näher zu Pedro und setzen sich um ihn herum, während er weiter vorliest.


In Höschen, in Hemdchen, die Schuh in der Hand. Ein jedes lief, wie es ging oder stand. Ob Jungen, ob Mädchen, ein jedes lief mit und folgte dem Spielmann mit tanzendem Schritt. Sie folgten der Flöte dem verzaubernden Ton. So liefen die Kinder von Hameln davon.
Von des Spielmanns Zaubermacht gebannt, das Volk wie angewurzelt stand, nach dem seltsamen Schauspiel sahen sie hin, durchs Tor die Kinder weiterziehn. Und immer noch wuchsen die Kinderscharen, bis sie aus den Augen verschwunden waren.
Nur ein kleines Mädchen hatte kein Glück, nicht rasch konnt’ es laufen, so blieb es zurück. Gar traurig war’s nun, so ganz allein, wollt lieber bei seinen Gespielen sein.
Die spielten auf immergrüner Flur, wohin sie gelaufen, auf des Spielmannes Spur. So hat es des Spielmanns Lied versprochen den Kindern der Stadt, die ihr Wort gebrochen.

Ona: Immer nur weglaufen, das hilft doch nicht.

Paperman: Wie meinst Du das?

Miri: Wir laufen doch immer nur vor unseren Problemen weg, das meint sie.

Paperman: So ’nen Scheiß.

Anke: Wieso? Immer ’nen Joint, wenn’s mal nicht läuft, ist doch auch voll die Flucht.

Marlene: Stimmt, es muss doch auch anders gehen (sie nimmt Miris Hand)

Anke: Wir müssen ja nicht mit dem Strom schwimmen…

Tolga: Ja, genau! Mein Reden!

Martina: Wir könnten es ja noch mal probieren.

Paperman: Ja, ja, probieren geht über studieren. Ihr klingt wie meine Eltern.

Martina: Wir sind ja nicht mehr allein!


Miris Eltern kommen plötzlich dazu und gehen auf sie zu mit offen Armen.

Miris Mutter: Da steckst Du also, Miri. Wir haben uns schon Sorgen gemacht, wo Du bleibst, ob was passiert ist!

(Miri steht auf und geht zu ihren Eltern)

Martina: Hoffentlich reagieren meine Eltern auch so!

Miris Vater: Wir sind froh, dass es Dir gut geht. Kommst Du jetzt mit uns nach Hause, Miri? Wir sollten noch einmal in Ruhe über alles Reden. Du kannst Dich ja in Ruhe von Deinen Freunden verabschieden – wir warten im Auto auf Dich!

Miri: Ja Papa, das hört sich gut an (umarmen sich).

Miri wendet sich ihren Freunden zu und die Eltern gehen ab.

Pedro: Ach, fast wie im Fernsehen. Alles wird gut…

Paperman: Wenn das mal alles so einfach wär!


11. Song Wenn das mal alles so einfach wär



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